Gleisgenuss
Datenschutzerklärung
Verantwortlich
[Vollständiger Vereinsname, Anschrift, vertreten durch]
E-Mail: [Kontaktadresse des Vereins]
Worum es geht
Gleisgenuss ist das Kassen- und Verwaltungssystem für die Bordgastronomie des Dresdner Traditionszugs. Es wird vom Personal an Bord benutzt, nicht von Fahrgästen. Ohne einen vom Verein ausgegebenen Zugangscode zeigen die Apps keinerlei Daten an.
Was verarbeitet wird
- Zugangsdaten des Personals
- Anzeigename, Rolle und eine vierstellige PIN je Fahrt. Die PIN wird nur zur Prüfung übertragen und auf dem Server ausschließlich als Argon2id-Hash gespeichert — im Klartext steht sie nirgends.
- Gerätekennung
- Beim Koppeln erhält jedes Gerät ein zufälliges Kennzeichen. Es liegt in den privaten App-Einstellungen des Geräts und lässt sich in der Verwaltung jederzeit widerrufen.
- Verkaufsvorgänge
- Artikel, Menge, Preis, Zahlungsart, Zeitpunkt, Belegnummer und die kassierende Person. Das sind Aufzeichnungen des Vereins über seinen eigenen Geschäftsbetrieb.
- Angaben zu einer Bestellung
- Wahlweise Tischnummer, Abholnummer oder ein Name, den ein Gast selbst nennt, damit die Bestellung zugeordnet werden kann. Diese Angabe ist freiwillig und wird nach der Fahrt nicht weiterverwendet.
Was nicht verarbeitet wird
- Keine Standortdaten.
- Keine Werbung, keine Werbekennungen, kein Nutzungs-Tracking.
- Keine Analyse- oder Absturzmelde-Dienste.
- Keine Zahlungsdaten. Kartenzahlungen laufen über ein eigenständiges Terminal; die App hält nur fest, dass mit Karte gezahlt wurde und über welchen Betrag.
- Kein Zugriff auf Kontakte, Kalender, Fotos, Mikrofon oder Kamera.
Die Apps binden keine fremden Programmbibliotheken ein, die Daten weitergeben. Verwendet werden ausschließlich Android-Bausteine sowie Ktor für die Netzverbindung.
Wohin die Daten gehen
Ausschließlich an den Server des Vereins unter gleisgenuss.de,
verschlüsselt über HTTPS. Es gibt keine Weitergabe an Dritte,
keinen Verkauf und keine Auswertung durch Externe. Der Server steht in
Deutschland.
Was auf dem Gerät bleibt
Damit im Funkloch weitergearbeitet werden kann, liegen im privaten Bereich der App: die Speisekarte der Fahrt, noch nicht gesendete Vorgänge und zurückgestellte Bestellungen. Sie werden übertragen, sobald wieder Netz da ist, und beim Deinstallieren der App gelöscht.
Wie lange gespeichert wird
Belege, Zahlungen und Kassenbuchungen werden nach den handels- und steuerrechtlichen Fristen aufbewahrt (in der Regel zehn Jahre). PINs gelten nur für eine Fahrt. Gerätekennungen bleiben, bis sie widerrufen werden.
Rechtsgrundlage
Die Verarbeitung der Personaldaten stützt sich auf Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Durchführung der Mitarbeit) und lit. f (Betrieb der Bordgastronomie); die Aufbewahrung der Belege auf lit. c in Verbindung mit den steuerlichen Aufzeichnungspflichten.
Rechte
Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch nach Art. 15–21 DSGVO — formlos an die oben genannte Adresse. Es besteht ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde; für Sachsen ist das der Sächsische Datenschutzbeauftragte.
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